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Die Renaissance

 

Meine Lieblings-Epoche - nicht nur wegen unseres Frundsbergfestes, das etwa zwischen 1500 und 1530 spielt. 


 

   

 
 

Hans Holbein: Anna von Cleve

 

Lucas Cranach: Dame mit Trauben

 
 

Drei Halsbänder im Stil Lucas Cranachs

 


Für drei Kundinnen, die sich jeweils ein Kleid nach einem Gemälde von Lucas Cranach genäht haben bzw. nähen ließen, habe ich diese drei Halsbänder angefertigt. Alle drei bestehen aus vergoldeten Messing-Filigranornamenten, Swarovski-Schliffsteinen und größtenteils Süßwasser-Zuchtperlen. 

 

   

Halsband Nummer eins: Meine Version des Salome-Halsbandes

 

Cranachs "Salome mit dem Haupt des Johannes" (Ausschnitt)


 

   

Halsband Nummer zwei: Das Judith-Halsband mit großer Ringkette

 

Cranachs "Judith mit dem Haupt des Holofernes" (Ausschnitt)

 


 

   

Halsband Nummer drei: Plattenhalsband mit Anhänger und Hobelspankette

 

Cranachs "Dame mit Trauben" (Ausschnitt)

 


 

Der Haubenschmuck der Anna von Cleve

 

Auf dem bekannten Porträt von Hans Holbein trägt Anna von Cleve eine opulente Goldhaube mit einem herrlichen Juwel. Für eine Kundin aus Aichach habe ich dieses Schmuckstück nachgestaltet.

 

   

Das Juwel mit den langen Pendilien ist mit Swarovski-Steinen und Süßwasser-Zuchtperlen besetzt

 

Hans Holbein: Anna von Cleve (Ausschnitt)   

Das Juwel habe ich aus mehreren einzelnen vergoldeten Messing-Ornamenten gebildet und mit siamroten "Rubinen" sowie "Padparadscha-Safiren" besetzt.

 


 

Der Anhänger mit der kleinen Kamee

 

Für das Gewand eines oberitalienischen Edelmannes habe ich diesen Anhänger geschaffen.

 

Die Kamee war ursprünglich die etwas kitschige Darstellung einer Biedermeier-Dame mit üppigen Locken. Ich habe sie "umfrisiert" nach strenger, altrömischer Art. 

 


Die Rückseite des Anhängers habe ich nach Art der Renaissance mit einem großmustrigen Ornament gestaltet. 

 



Der Lucas-Cranach-Halsschmuck

 

Auf den Bildern Lucas Cranachs, des "Modemalers" der deutschen Renaissance, sieht man oft bandförmige Ketten, die mit darunter hängenden Birnperlen verziert sind. Die "Dame mit Trauben" trägt ein solches.

Diesen Halsschmuck habe ich im Sommer 2010 für eine Kundin aus Freising gestaltet, zusammen mit einem Ring und Ohrschmuck.   

 

Die hier verwendeten Metall-Ornamente sind allesamt vergoldet und bei den Steinen handelt es sich um große Swarovski-Schliffsteine, die einen besonders schönen Glanz haben. Die Perlen, auch die birnförmigen, sind echte Süßwasser-Zuchtperlen. 

 


 

Der Anhänger mit der großen Kamee

 

Die Verwendung antiker, altrömischer Kameen im Schmuck kam im Italien der frühen Renaissance auf und verbreitete sich im Lauf der folgenden Jahre in ganz Europa. Da der "Vorrat" an echten, alten Kameen, Gemmen und Intaglios logischerweise begrenzt war, begannen die Steinschneider, die alten Techniken wieder zu entdecken und zu perfektionieren. 

Diesen Kameen-Anhänger habe ich als "Liebesschmuck" gestaltet: Die porträtierte Dame wird links und rechts von je zwei kleinen Pfeilen flankiert, die Amors Pfeile symbolisieren sollen. 

 


 

Der lila-grüne Halsschmuck

 


 

Ein schönes Beispiel wahrer Geschmeidemacher-Kunst ist dieses "Plattenhalsband" mit "Amethysten", "Peridotperlen" und "Meeresperlen". 


 


Die herrlich funkelnden Amethyst-Kopien sind ältere Swarovski-Schliffsteine, die ich vor ein paar Jahren bei einer Firmenauflösung ergattert habe.

Auch die zarten Blätter- und Schleifenornamente sind Zufallsfunde.

Um dem Halsschmuck zusätzlich zum edlen Funkeln der Swarovski-Steine noch ein bisschen besonderes Glitzern zu verleihen, habe ich in jedes Ornament noch einige silberfolierte Roccaille-Perlchen eingearbeitet. 

Die Metallornamente sind echt vergoldet und ich habe sie zaponiert und gebrannt. Das verhindert Anlaufen und schützt vor Allergien.


 

 


 

Einfach schön, nicht wahr?



 

Der Anhänger mit dem grünen Intaglio

 

 



Das braun-goldene Halsband 


Solche halsnahen Schmuckstücke, die unseren heutigen Trachten-Kropfbändern ähneln, wurden in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts hauptsächlich in Deutschland getragen.

Auf Lucas Cranachs Damen- und Heiligenporträts sind sie in vielfacher Ausgestaltung zu sehen, z.B. bei der Dame mit Trauben.  

 


Dieses hier habe ich als "Plattenhalsband" entworfen und mit dunkelbraunen "Rauchtopasen", lachsfarbenen "Rosenquarzen" und elfenbeinweißen "Meeresperlen" besetzt. 

 


 

Der große "Rauchtopas" im Anhänger hat eine doppelte Fassung und ein herrliches Funkeln. 


 


 

Ein weiteres Lucas-Cranach-Halsband

Dieses Halsband habe ich für Mara Th. angefertigt (siehe "Kundenbilder").    


 

Die Randeinfassung aus kleinen "Meeresperlen" oben und unten lässt den Schmuck besonders edel wirken. Die einzelnen Ornamente bestehen aus vergoldetem Messing und sind besetzt mit herrlichen Glas-Rubinen, die sich mit  plastisch gefertigten Metallrosen abwechseln.    


 


 

Bei dieser Detailaufnahme kann man die weinrot lackierten Metallrosen gut erkennen. 

 


 

Der Judith-Schmuck

 

Eine ganze Schmuckgarnitur im Stil von Lucas Cranach habe ich für meine Kundin Sonja M. angefertigt. Das Kleid der Kundin wurde nach einen "Judith mit dem Haupt des Holofernes"-Gemälde genäht. Es ist aus rostrotem Seidensamt, deshalb habe ich das Halsband mit echten Karneolen besetzt. Auch die kleinen Perlen sind echt, und die Metallteile sind echt vergoldet.

Die massiv wirkende zweireihige Hobelspankette besteht aus goldfar-benem Leichtmetall und trägt sich sehr bequem. Lässt man sie durch die Hände gleiten, ertönt ein feines, zartes Klingeln.

 


 

Das Halsband im Detail. Es handelt sich um ein "Wulstrand"-Halsband. Diesen Wulstrand habe ich durch eine runde, so genannte Palmenkette nachgebildet. Auch diese ist vergoldet.  Auf diesem Foto kann man die schöne Ornamentierung gut erkennen. 

 


 

Hier noch einmal das ganze Halsband. Man erkennt das so genannte Kastenschloss, mit dem der Schmuck verschlossen wird. Wo immer es möglich ist, arbeite ich solche Kastenschlösser in meine Schmuckstücke ein, da diese den alten Verschlüssen sehr nahe kommen. Leider sind gute Kastenschlösser nur noch selten zu bekommen... 


 


 


Die Sankt-Georgs-Collane